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Verstanden!

Trailsurfer wird Deutscher Meister im olympischen Cross Country

Podium BTAm 21.07.2018 ging es für den Trailsurfer Max Engel nach St. Ingbert zur deutschen Meisterschaft im Olympischen Cross Country, hier startete Max bei den Amateuren.

Die Strecke war fast identisch, mit jener der Profis und daher deutlich anspruchsvoller als bei anderen Amateurrennen. Gespickt mit weiten Sprüngen, schnellen Steilkurven, schroffen Felspassagen und zahlreichen tiefen Bombenkratern gab es keine Möglichkeit zum Durchatmen. Nicht ohne Grund wird die Veranstaltung auch Bombtrailrace genannt. 

Nach einem hektischen Start reihte sich Max auf dem zweiten Platz ein und konnte mit einem kleinen Vorsprung in der zweiten Runde die Führung übernehmen. Die kurzen steilen Anstiege und die anspruchsvollen Abfahrten mit vielen Wurzeln machten es Engel nicht gerade leicht, sodass der zweitplatzierte Fahrer auf ihn aufschließen konnte und die Führung übernahm. Engel packte der Ehrgeiz und er ließ sich nicht abschütteln. So wurden die letzten Runden geprägt von taktischen Spielchen und harten Attacken. Dennoch konnte sich keiner der beiden Fahrer entscheidend absetzen. Am letzten Anstieg setzte Max alles auf eine Karte und schob sich mit aller Kraft an seinem Konkurrenten vorbei. In der anschließenden Trailsektion brachte Engel mit viel technischem Abfahrts-Know-How die wenigen entscheidenden Meter zwischen sich und seinen Gegner.

1. Platz für Max Engel!

Max Engel holt den Deutschen Meistertitel bei den Amateuren. „Das war eines der härtesten Rennen die ich je gefahren bin“, so Engel nach dem Rennen. Er habe zwar mit einem Podestplatz spekuliert, aber dass es für den Sieg reichen würde, hätte er selbst nicht gedacht. 

Ein Chapeau auf unseren Trailsurfer und Deutschen Meister Max Engel!

Herzlichen Glückwunsch!

Doppelsieg und Erster der Teamwertung!

aspen web2Bei der 12. Auflage des Aspen Marathons in Nordhausen gingen am 22.07.2018 gleich sieben Fahrer des Racingteams an den Start. Auf dem Short Track (Kurzdistanz) waren mit dabei Alexandros Megas, Constantin Kinast, Luca Hertner, Markus Ganzenmüller und Nico Hertner. Als Jahrgangsältester startete Markus Schäfer bei den Masters für die Trailsurfers. Bei der Marathondistanz ging Raffael Künzel in das Rennen. Für die Hertner-Brüder ein Heimrennen mit dem Extraschub an Motivation.

Gleich zu beginn der Kurzdistanz forcierten die Trailsurfers ein hohes Tempo in den Gruppen, um sich strategisch im Fahrerfeld optimal zu positionieren. Nico Hertner setzte sich sofort an die Spitze des Feldes. Gemeinsam mit seinem Bruder Luca fuhren sie als erste in den Aspen-Climb (erster Anstieg), an dem sich die anfängliche Spitzengruppe teilte und viele Fahrer das angesetzte Tempo nicht mithalten konnten. Alexandros Megas fuhr mit Constantin Kinast an der Spitze der Anschlussgruppe. Sie zeigten  ihren Kontrahenten die nötige Tempohärte auf dem zweiten flacheren Teil der Strecke. 

Nach etwa drei Kilometern bildete sich eine feste Spitzengruppe aus sechs Fahrern, die bis kurz vor dem Ziel um die Podiumsplätze kämpften. Darunter befanden sich auch unsere drei Trailsurfer Nico und Luca Hertner sowie Markus Ganzenmüller. Hier herrschte große Nervosität und Hektik. Das Rennen war durch zahlreiche Attacken einzelner Fahrer geprägt, die versuchten aus der Spitzengruppe auszubrechen. Bis plötzlich Markus Ganzenmüller seine Chance am letzten Anstieg nutzte und er die Spitzengruppe mit einem Verfolger durch einen unglaublichen Antritt auf der Steigung hinter sich ließ.

Markus Ganzenmüller sicherte sich mit dieser Leistung den 1. Platz gefolgt von Nico Hertner, der nur 3 Sekunden später ins Ziel kam. Luca Hertner und Alexandros Megas belegten Platz 5 und 6. Markus Schäfer landete nach einem starken Rennen bei den Master auf dem 4. Platz. Sehr zufrieden mit seinem Rennen war Raffael Künzel, der über die Marathondistanz den 7. Platz belegte. Für Constantin verlief das Rennen zunächst gut, er musste jedoch sein Rad nach einem platten Reifen die letzten sechs Kilometer ins Ziel schieben. 

Mit diesem sensationellen Teamerfolg sicherte sich das Trailsurfers Racingteam zudem die Teamgesamtwertung des Events. 
Herzlichen Glückwunsch und ein Chapeau auf unser Racingteam!

Nächster Erfolg beim 3. MPDV Cup in Waibstadt

Waibstadt 2Am Sonntag, den 24.6. starteten drei Trailsurfer beim MPDV Cup in Waibstadt. Das Heimrennen unseres Fahrers Max Engel konnte bei gutem Wetter und optimalen Streckenbedingungen genossen werden. Neben Max standen Nico und Luca Hertner an der Startlinie. Wie gewohnt erfolgten die ersten Meter nach dem Start mit extrem hoch angeschlagenem Tempo. Alle drei Trailsurfer fanden sich aber unter den ersten sechs Fahrern wieder. Erst nach Runde zwei von sechs schaffte es Engel sich vor heimischem Publikum mit einem weiteren Kontrahenten abzusetzen. Hinter dem Führungsduo kämpfte Luca um den dritten Podiumsplatz. Bruder Nico pedalierte um den letzten Top 5 Rang. Das Rennen verlief äußerst unruhig und wurde von vielen Attacken geprägt. Dennoch schaffte es Engel den Titel in seiner Heimat am Ende souverän zu verteidigen. Luca Hertner, der in der letzten Runde noch einmal alles auf eine Karte setzte und den Drittplatzierten attackierte,  landete geschlagen auf Platz 4. Nico Hertner fuhr auf dem sechsten Rang in das Ziel und verfehlte das erweiterte Podium nur knapp. Das vom Erfolg verwöhnte Team landete an diesem Wochenende zwar nur mit einem Fahrer auf den Plätzen 1-3, konnte jedoch einmal mehr beweisen, dass die Leistungsdichte des Racingteams besonders ist. 

 Hier gehts zum Video, das die Jungs bei "der Arbeit" zeigt ...

Black Forrest Ultra Bike Marathon – 4.916 Starter – Podium für das Racingteam!

Ultra 7Am Sonntag den 17. Juni stand der berühmte Black Forest Ultra Bike Marathon auf dem Programm unseres Racingteams. Bereits zum 20. Mal wurde dieses Event im Südschwarzwald ausgetragen. Die fünf Starter des Racingteams machten sich schon am Samstag auf den Weg nach Kirchzarten, um sich optimal auf die Bedingungen am Renntag einstellen zu können. Im Unterschied zu den Vorjahren startete diesmal erstmals ein Team mit vier Trailsurfern, die in einer gesondert geregelten Teamwertung auf der Marathondistanz an den Start gingen. Wie in den Jahren zuvor wagte sich Raffael Künzel als Einzelstarter auf die „Ultra“ Strecke.

Die Herausforderung bei der Teamwertung ist, dass alle vier Fahrer innerhalb 30 Sekunden das Ziel erreichen müssen. Eine echte Aufgabe bei einer Streckenlänge von rund 80 km und 2200 Höhenmetern. 

Die vier Teamfahrer um Max Engel, Markus Ganzenmüller und den Brüdern Nico und Luca Hertner starteten bereits um 7:45 Uhr in der Frühe. Lange dauerte es nicht bis sich der Tross des Racingsteams formiert hatte und an der Spitze des Renngeschehens seine Arbeit aufnahm. 

Gemeinsam mit einem weiteren Team hielten die Rennfahrer die Schlagzahl auf den ersten 20 Kilometern sehr hoch. Beide Teams wollten sich bereits zu Beginn einen Vorsprung auf Platz 3 verschaffen. Nach wenigen Kilometern sollte dies auch klappen. Allerdings schaffte es das Konkurrenz-Team, das Tempo noch einmal zu verschärfen und sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Ab diesem Moment waren die vier Trailsurfers auf sich alleine gestellt.

Rennerprobt harmonierte ihre Zusammenarbeit exzellent, so dass sie etwa 10 Kilometer vor dem Ziel fast wieder auf die Erstplatzierten aufschließen konnten. 

„Der Sichtkontakt war wiederhergestellt und wir fühlten uns noch gut genug um anzugreifen“, so der 22-Jährige Max Engel. Doch leider sollte es so weit nicht kommen. 

Der letzte Anstieg hatte bereits begonnen und die Schlagzahl war am Limit, als die Führung in greifbarer Nähe war. Doch genau in diesem epischen Moment zerplatze der Traum vom Sieg wie eine Seifenblase bei Bodenkontakt. Plattfuß!   

Doch auch hier war der große Teamgeist zu erkennen und die Jungs konnten nach dem gemeinsamen Beheben des Defektes nach etwa vier Minuten das Rennen fortsetzen. 

Trotz der eingebüßten Zeit durch den Defekt, konnte der zweite Platz mit nur zwei Minuten Rückstand sicher ins Ziel gebracht werden. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie das Rennen ausgegangen wäre, wenn da nicht dieser Plattfuß gewesen wäre. Ein Blick in die Gesichter der vier Rennfahrer verriet Glück aber auch Enttäuschung. Großes Chapeau für diese starke Leistung, der Teamgeist wurde in diesem Rennen sicher noch einmal gestärkt!

Künzel, der zum 9. Mal allein auf der härtesten Distanz mit 114 km und 3200 hm unterwegs war, hatte sich zum Ziel gesetzt seinen persönlichen Rekord zu verbessern.  So war auch für den 28-Jährigen keine Zeit im Rennen, um die Beine zu lockern. Die Devise lautete Vollgas! Angefeuert von zahlreichen Zuschauern an der Strecke, schaffte es Künzel tatsächlich seinen eigenen Rekord zu brechen und eine neue persönliche Bestzeit von 5:23 Stunden abzuliefern. Damit landete der Trailsurfer auf einem hervorragenden 67. Platz. Hut ab für dieses grandiose Ergebnis. 

Einen besonderen Dank richtet das Racingteam an das Autohaus Reiche für den zur Verfügung gestellten Transporter.

Foto: sportograf.com

Doppelsieg für das Racingteam in Untermünkheim am 3.6. 2018

Untermnkheim 2018Am Sonntagmorgen hieß es für drei Trailsurfers vom Racingteam wieder volle Konzentration beim ersten Lauf des MPDV Cups. Wie gewohnt wurde das Tempo von Anfang an sehr hoch gehalten. Dennoch schaffte es Max Engel sich in der ersten von fünf Runden allein abzusetzen. In der Verfolgergruppe mit vier Fahrern befand sich Luca Hertner, der in der zweiten Runde seine ganze Kraft mobilisierte, um sich ebenfalls abzusetzen zu können und seinen Teamkollegen Max zu unterstützen. So konnten die zwei Trailsurfers zusammen in der Führung ihren Vorsprung komfortabel ausbauen. Hertner, der in den Abfahrten etwas Schwierigkeiten hatte, verlor dort auch später den Anschluss auf seinen Kollegen Max. Dieser fuhr  wieder einmal fehlerfrei und souverän als Sieger in das Ziel. Luca kam mit wenigen Sekunden Rückstand auf Platz zwei in das Ziel. Der Vorsprung  zur Konkurrenz, welcher insbesondere durch eine grandiose Teamarbeit  zustande kam, war atemberaubend. 

Der dritte Fahrer in Untermünkheim war der Löwensteiner Tim Zeltner, der in der sondergewerteten Lizenzklasse das Rennen in Angriff genommen hatte. Zeltner konnte das enorme Tempo der Spitze nicht über das Rennen halten und fuhr so die meiste Zeit allein. Er schaffte es auf einen extrem starken fünften Platz, welchen er nach acht Runden auch sicher in das Ziel brachte. Großen Respekt für diese Leistung bei einer solch starken Konkurrenz!